TIERHOF-STADE
TIERRECHT
- Pressemitteilung: Vorstoß zur Novellierung des Tierschutzgesetzes
- Tierversuchs-Richtlinie: EU-Parlament bremst Tierschutz aus
- Pressemitteilung: Tierpark Lübeck - Juristische Stellungnahme erstellt
- Europawahl: Lobbying für den Tierschutz
- Grüne fordern Verbot von Wildtieren im Zirkus - Schreiben Sie an Bundesministerin Aigner
- Erfolg: Kreis Düren positioniert sich gegen Massentierhaltungen
- Protest gegen indonesische Affen-Wildfänge für die Tierversuchsindustrie
- Endlich: Verbot von Robbenprodukten in der EU
- Rezepttipp: Spargel mit Limonensauce und Räuchertofu
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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 15.05.2009
Vorstoß zur Novellierung des Tierschutzgesetzes durch Bündnis 90/Die Grünen
Im Rahmen eines Pressegespräches informierte heute Vormittag die Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen über einen Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hält eine Novellierung für überfällig und begrüßt daher diese Initiative außerordentlich.
Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie im Laufe des Tages unter:
www.tierrechte.de
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Tierversuchs-Richtlinie: EU-Parlament bremst Tierschutz aus
Am 5. Mai hat das EU-Parlament in erster Lesung über Änderungen der EU-Tierversuchsrichtlinie abgestimmt. Der vorliegende Entwurf der EU-Kommission war zwar hinter den Forderungen des Bundesverbandes und anderer Verbände zurückgeblieben - und enthielt u. a. kein absolutes Verbot der Affenversuche -, stellte jedoch gegenüber den jetzigen Regelungen eine deutliche Verbesserung dar. Leider hatte der Agrarausschuss des EU-Parlamentes nicht einmal empfohlen, den vorliegenden Entwurf anzunehmen, sondern hatte tierschutzfeindliche Beschluss-Empfehlungen abgegeben. Das Parlament nahm viele dieser Vorschläge an. Der Bundesverband wertet dies als herbe Niederlage für den ethischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Nun ist der Ministerrat am Zug; er kann den Entwurf der Richtlinie mit den Änderungen des Parlamentes annehmen oder selbst Änderungen vornehmen. Der Bundesverband wird sich weiterhin für eine forschrittliche Richtlinie einsetzen.
Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 06.05.2009:
www.tierrechte.de
Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 30.04.2009:
www.tierrechte.de
Infos zur EU-Tierversuchsrichtlinie und Stellungnahme des Bundesverbandes:
www.tierrechte.de
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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 04.05.2009
Tierpark Lübeck: Juristische Stellungnahme an Senator Geißler
Am 25.09.2008 hatte das Lübecker Stadtparlament, die Bürgerschaft, beschlossen, den Pachtvertrag für den seit Jahren in der Kritik stehenden Lübecker Tierpark Israelsdorf nicht zu verlängern und damit dessen Ende für das Jahr 2011 besiegelt. Die Umsetzung, die Kündigung des Pachtvertrages seitens der Stadt, ist jedoch bislang nicht erfolgt. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat daher jetzt eine juristische gutachterliche Stellungnahme zum Bürgerschaftsbeschluss zur Schließung des Tierparks erstellt und diese Senator Thorsten Geißler mit der Bitte um Weiterleitung an die Vorsitzenden des Umweltausschusses sowie des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung geschickt. Außerdem liegt die Stellungnahme Bürgermeister Bernd Saxe und dem Vorsitzenden des Hauptausschusses, Henri Abler, vor.
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de
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Europawahl: Lobbying für den Tierschutz
Die 27 EU-Mitgliedstaaten wählen zwischen dem 4. und 7. Juni 2009 ein neues Europäisches Parlament. In Deutschland wird am 7. Juni gewählt. Was hier unter Tierschutz zu verstehen ist, wird maßgeblich in Brüssel bestimmt. Der Bundesverband hat sich an die sechs Parteien gewandt, die auch im Bundestag vertreten sind, um deren Schwerpunkte und Vorhaben für die kommende Legislaturperiode zu erfahren und ihnen konkrete Fragen zu den Bereichen Tierversuche, tierversuchsfreie Verfahren, EU-Zoorichtlinie, Klonen und “Mastkaninchen” gestellt.
Die Briefe des Bundesverbandes an die Parteien und deren Antworten lesen Sie unter:
www.tierrechte.de
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Grüne fordern Verbot von Wildtieren im Zirkus
Schreiben Sie an Bundesministerin Aigner
In einem Antrag (Bundestagsdrucksache 16/12864) forderte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 6. Mai das Halten oder die Verwendung von nicht domestizierten Tierarten in mobilen Zirkusbetrieben, Tierschauen, Varietes und ähnlichen Einrichtungen grundsätzlich zu verbieten. Sofern Tierarten für eine Haltung im Zirkus als geeignet gelten, sollen Ausnahmen möglich sein. Diese Tierarten sollen in einer Positivliste aufgeführt und verbindliche Regelungen für deren Haltung, Pflege und Verwendung definiert werden. Der Bundesverband lehnt Zirkusse und ähnliche Zurschaustellungen von Tieren grundsätzlich ab. Dennoch begrüßte er den Grünen-Antrag, da ein generelles Verbot derzeit kaum umsetzbar ist. In mobilen Einrichtungen wie Zirkussen können Tiere ihre angeborenen, arteigenen Verhaltensweisen kaum ausleben. Die Haltung in Gefangenschaft führt häufig zu schweren Verhaltensstörungen sowie zu erheblichen Leiden und Schmerzen.
Bereits 2003 hatte der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, bestimmte Wildtierarten im Zirkus zu verbieten. Doch das Verbot lässt bis heute auf sich warten. Bitte schreiben Sie an die zuständige Bundesministerin Ilse Aigner und fordern Sie die Ministerin auf, sich für ein Verbot bestimmter wild lebender Tiere - insbesondere von Affen, Elefanten und Großbären - in Zirkusbetrieben einzusetzen sowie vorhandene Wildtiere zu kennzeichnen und mobile Tierschauen zentral zu erfassen. Der Bundesverband hat ausführliche Informationen vorbereitet:
Infos zum “Zirkus ohne Tiere”:
www.zirkus-ohne-tiere.de
Brief an Bundesministerin Aigner:
www.zirkus-ohne-tiere.de
(zum Mitmachen im Menü links entsprechenden Button anklicken)
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Erfolg: Kreis Düren positioniert sich gegen Massentierhaltungen
Radio Rur berichtete am 13. Mai über eine überraschende Wende in der Politik des Kreises Düren. Der Dürener Kreistag unterstützt jetzt eine Initiative, die Investoren von Massentierhaltungen entmutigen wird: In einem Symposium sollen nun Strategien diskutiert und erarbeitet werden, die Bund, Land und Kommunen Mittel gegen die Ansiedlung von gewerblichen Tierhaltungen an die Hand geben. Der Bundesverband begleitete diesen positiven Prozess von Anfang an und wird sich auch bei dem Symposium gegen tierquälerische Massentierhaltung einsetzen. Der Verband hat gegen eine geplante “Masthühner”-Haltung eine Einwendung eingelegt und gegen eine gesetzwidrige und tierquälerische Hennenhaltung Strafanzeige erstattet. Beide Anlagen befinden sich im Kreis Düren.
Infos zur tierquälerischen Hennenhaltung:
www.tierrechte.de
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Protest gegen indonesische Affen-Wildfänge für die Tierversuchsindustrie
In Indonesien werden wild lebende Affen (Langschwanzmakaken) auf grausame Weise für die Tierversuchsindustrie gefangen. Protestieren Sie dagegen bei dem indonesischen Präsidenten und dem indonesischen Botschafter in Berlin.
Informationen und Musterbriefe finden Sie unter:
www.tierrechte.de
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Endlich: Verbot von Robbenprodukten in der EU
Der Handel mit Robbenprodukten wird in der EU ab 2010 verboten. Dies hat das EU-Parlament am 5. Mai beschlossen. Nach Schätzungen werden dadurch bereits in diesem Jahr etwa 250.000 Robben in Kanada gerettet.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, faz.net vom 05.05.2009:
“Der Handel mit Robbenprodukten wird verboten”
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Rezepttipp: Spargel mit Limonensauce und Räuchertofu
Auf der Internetseite Culinaria Vegan des Bundesverbandes finden Sie Rezepte, Infos und Tipps rund um die vegane Lebensweise. Diesmal empfehlen wir Ihnen passend zur Jahreszeit ein leckeres Rezept für Spargel mit Limonensauce und gebratenem Räuchertofu.

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